Eine Geschichte zweier Spiele

Februar 21st, 2012 by Robert

Auf dem Weg aus dem Garden nach Berlin hatte ich mir etliche Checkpoints gesetzt, an welchen ich es bestimmt schaffen würde, die Eindrücke aus dem Knicks/Mavs Spiel in einem Artikel zusammenzufassen. Überraschung, ich schaffte es nicht. Einerseits aufgrund des straffen Reiseplans, andererseits wegen dieses einmaligen Erlebnisses am Sonntag Nachmittag, der mich etwas leer zurückgelassen hat. Aus diesem Grund wird es noch einen separaten Metaartikel geben. Stellt man jedoch – rein sportlich – die beiden letzten Spiele gegenüber, gibt es einiges zu analysieren.

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Hornets (89) – Knicks (85)

Februar 18th, 2012 by Robert

Naja irgendwann musste die Siegesserie ja mal enden – und dass es nicht bei Melo’s Rückkehr oder Schmidt’s erstem Spiel geschah ist dann doch eine kleine Erleichterung.
Folgende Stats sagen im Grunde alle aus:

  • 4-24 aus der Distanz … Walker (0-4), Steve (1-7), Fields (0-3), Shump (1-4).
  • 65.5% FT. Diese Schwäche zieht sich durch die letzten Partien und hat die Knicks gegen N’Awlins einfach mal eingeholt.
  • 9 Lin-Turnover – 8 in der ersten Halbzeit.

Hätten die Knicks nur annähernd normal getroffen, eine Niederlage wäre vermeidbar gewesen. Die Hornets kamen allerdings auch fokussiert und mit einem Auftrag aus der Kabine, hatten den ersten Schlag (27-13) von dem sich die Knicks nie wirklich erholten.

Solche Spiele passieren, vor allem wenn die Spieler ein wenig müde sind und unter diesem derzeitigen Druck spielen. Für die ganze Legend of Lin Sache ist die Niederlage gut.
Alle kühlen mal runter, können an Fehlern arbeiten und sich auf Dallas konzentrieren.

Ich sah die Mavs gestern in Philly live. Team Dirk hing im Spiel, immer 10 Punkte zurück, kam aus der Halbzeit und zerstörte die Sixers. Dirk lief heiß, die Defense der Mavs zog an und Philly erzielte 24 Punkte in Halbzeit Zwei.
Dallas spielt wieder auf hohem Niveau, besitzt eine hevorragende Teamchemie und in Dirk einfach Dirk.
Für diese Partie wird Melo zurückerwartet. Wie schon gegen Toronto mit STAT könnte es ein Eingewöhnungsspiel werden.

Oh Schmidt!

Februar 17th, 2012 by Robert

Okay das ist was ich gehört habe. J.R. Smith stand bereits seit Saisonbeginn auf der Liste der Knicks, noch bevor Carmelo Anthony fleißig die Werbetrommel rührte. Obwohl Interim Manager Glen Grunwald derzeit das Lob für den Kader (der vor 2 Wochen ja noch weit zu dünn und nicht balanciert war) erhält, er ist nur der “Cap-Guy”. Hinter den Kulissen trifft Garden CEO Scott O’Neil alle Entscheidungen. O’Neil pflegt Verbindungen du CAA (bereits bekannt) und ist die direkte Verbindung zu James Dolan.

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Kings (85) – Knicks (100)

Februar 16th, 2012 by Robert

Es war ein kurzes, dennoch fantastisches Spektakel. Allein der Weg zum Madison Square Garden war für mich ein Highlight, denn anders als am Freitag ging ich nicht am Garden vorbei sondern direkt rein. *Bang* das nächste Highlight. Knicks Fans überall, Knicks Spieler auf großen Werbeleinwänden und dann der (immer noch) alte Gang zu den Sitzplätzen – die Rolltreppen, die Wände, die schon zig magische Sportnächte erlebt haben und final der Tunnel in den Innenraum … in Andenken an Willis Reed humpelte ich hinein.  Die Garden wirkt moderner, glänzender, was allerdings passiert wenn man zum ersten mal Richtung Parkett schaut ändert sich nie.

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Knicks (90) – Raptors (87)

Februar 15th, 2012 by Robert

Der Trend bewegte sich klar Richtung Gefrierpunkt – auf der Hälfte meines Feldzugs gegen die Fries auf meinem Teller ging mir der Ketchup aus, unsere blonde Bedienung entwickelte die Art von Charme, die man gern mal bei weiblichen KGB Doppelagentinen im Blutrausch beobachet und im Twitterland zählten alle fleißig die Turnover und Fehlwürfe von Jeremy Lin mit. War ich denn der einzige, dem klar war, dass es nicht mal eben so möglich ist, einen Amar’e Stoudemire in das Spiel zu reintegrieren? Bevor die Bluthunde jedoch in den Genuss kamen, #LinSanity tot zu schreiben, erarbeiteten sich die Knicks den nächsten Sieg dank eines unglaublichen Game Winners.  Read the rest of this entry »

What a night

Februar 12th, 2012 by Robert

Der gestrige Abend entschädigte für Einiges. Mein Gepäck ist seit knapp 72 Stunden Missing in Action, ich war noch nicht bei Wendy’s und verpasste die ersten 18 Minuten der Partie, weil es nach 2 Tagen dann doch mal angebracht ist, eigenes Duschgel, Deo und Zahnpasta zu besitzen. In der Samstagausgabe der Times berichtete ein Artikel von der tollen Stimmung im Gatsby’s SoHo, nachdem die Knicks die Lakers erlegten. Grund genug, diese Bar also für Knicks vs. Muskies aufzusuchen. Nachdem ich also endlich saß, meine Lippen mit einer sensiblen Coke befeuchtete und dankbar war, dass Kernseife nun der Vergangenheit angehört, nahm dieser Abend eine Wendung, die ich nicht für möglich gehalten hätte.  Read the rest of this entry »

Kobe (85) – Knicks (92)

Februar 11th, 2012 by Robert

Gestern Abend, 21:30 New Yorker Zeit in einer Bar neben dem Madison Square Garden. Während in ca. 300m Luftlinie der epische Battle Kobe Bryant vs. Jeremy Lin stattfand, war ich Teil einer High-5 Parade nach jedem Knicks Korb, der die Hoffnung an einen unerwarteten Sieg gegen die Lakers nährte. Es war einer dieser magischen Abende am Broadway, der eine ganze Stadt in den Bann ziehen. Da war mein mir unbekannter Stuhlnachbar an der Bar, mit dem ich das ganze 4. Viertel über die Knicks, Jeremy Lin, STAT und Melo sowie über den Coach philosophierte.  Read the rest of this entry »

LINvincible

Februar 10th, 2012 by Robert

Sind wir ehrlich. Die Chancen, dass die Knicks ohne ihre zwei Stars ein Auswärtsspiel gewinnen, waren doch in etwa genau so hoch, wie mit braunen Zähnen, nur einem Arm und einem Auge die heißeste Frau in einer Bar abzuschleppen …. nun, ich sollte öfter ausgehen. Also her mit den Sammelbestellungen für ein Jeremy Lin Trikot und YouTube Mixtapes mit den Tags “Steve Novak” und “Hot from Downtown” …. that’s what she said …

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Just Lin, Baby!

Februar 7th, 2012 by Robert

Nur dass ihr es schon zu Beginn wisst, ich highjacke die Leistung der Knicks aus der letzten Nacht für einen kurzen Abstecher ins Land der NFL SuperBowl Champions New York Giants. Tut also nicht so als hätte ich niemanden gewarnt …

Der Februar beginnt irgendwie gut! Auch wenn alle über die Kälte schimpfen, sie ist mir lieber als 9° Regen der dir schneller unangenehm unter die Haut kriecht als die Erkenntnis, dass man sich in die 53-jährige Madonna hineinreden könnte … inklusive Showoutfit natürlich.
Das Wetter ist in Deutschland überall gleich und so konnte mich der Frost und Schmerz im Gesicht – verursacht durch sich wiederholende Spaziergänge von mindestens 15 Minuten in der schönen Münchener Stadt – nicht aus dem Konzept bringen. München erleben, eine schöne Zeit haben, Diplomatico Rum trinken und pünktlich zum SuperBowl am Sonntag Abend wieder in Berlin eintrudeln um bei Freunden das Abschneiden meiner Giants in Indianapolis zu erleben.

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Nets (92) – Knicks (99)

Februar 5th, 2012 by Robert

 

Lin-credible


Er kam, sah und holte den Sieg für die New York Knicks. Von etwas anderem als Jeremy Lin zu sprechen wäre nach dieser Partie mehr als vermessen. 
In einer Nacht, in der die Knicks einen Sieg brauchten, D’Antoni bereits eine Bewerbung bei Craigslist hochgeladen hat und der Lokalrivale New Jersey Nets gastierte, bewies ein Rollenspieler, welche Zutat der Mannschaft fehlt, um den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage auszumachen. 

Jeremy Lin bot die beste Point Guard Leistung der gesamten Saison und injizierte seiner Mannschaft die fehlenden und von uns so herbeigesehnten Spielinhalte. 
Scoring, Passspiel, Pick&Roll, Dribble Penetration … es war da … und es beflügelte die gesamte Mannschaft offensiv wie auch defensiv. 

Wie schnell sich die Ausstrahlung eines Teams verändern kann, wie sehr ein Spieler ab und an den Unterschied ausmachen kann. Wer denkt, dass Jeremy Lin ab jetzt immer so spielt kommt wohl vom Mond. Dass er allerdings ein fester Bestandteil der Rotation ist und den Knicks nicht nur PG Qualitäten, sondern auch Tiefe verschaffen kann, hat er mit seiner Leistung bewiesen. 
Neben dem Ergebnis ist es besonders schön, dass es a) gegen die Nets war und b) dieses Spiel eine unglaublich emotionale Atmosphäre freisetzte, die Team und Fans wieder mal gebraucht haben. 
Zumindest für eine Nacht ist man mit seiner Mannschaft wieder im Reinen. 

#LetsGoKnicks

Knicks (89) – Celtics (91)

Februar 4th, 2012 by Robert

Erneut waren die Knicks gegen einen qualitativen Gegner im Spiel, erneut schrieb man jedoch ein weiteres Kapitel im Buch “Wie verliert man ein Spiel in den letzten Minuten”.

In einem hastigen und nervösen Finish auf beiden Seiten hatte NY zwei Mal die Chance, das Spiel zu gewinnen. Die Spieler trafen sogar die richigen Entscheidungen, war es Carmelo Anthony, der – in Andenken an die Playoff Serie gegen Boston – den besser postierten Mitspieler anpasste. Sowohl Iman Shumpert als auch Landry Fields konnten die Würfe nicht verwerten.

Was bleibt ist eine konsternierte Mannschaft die zwar besser spielt, aber qualitativ nicht in der Lage ist, solche Spiele für sich zu entscheiden.

In einer langen und tollen Twitter Konversation heute Nachmittag redete ich mit Bloggern und Fans über die Ursachen. Den Trainer für die zwei Fehlwürfe zu kritisieren ist quatsch – ihn zu fragen warum er keine Konstanz in seine Rotation bekommt sondern angebrachter. Lin war okay, warum kommt Douglas in Halbzeit Zwei rein und begeht Suizit. Novak ist tief in der Bank vergraben, steht dann jedoch in der letzten Posession aufm Parkett.

Wenn man jemanden beschuldigen will, dann das Management. Kein PG für den Trainer, keine Tiefe und keine Qualität im Kader (neben der ersten 5). Solange keine Verstärkungen geholt werden, wird dieser Saisonverlauf konstant bleiben.

Bulls (105) – Knicks (102)

Februar 3rd, 2012 by Robert

Leute es tut mir leid. Ich weile derzeit in München und war vor 3 Minuten mit meinem Text fertig … auf dem iPad …. mit all euren Kommentaren die die Partie gut zusammengefasst haben.

Ja, und dann ist die App abgestürzt. Im Prinzip sah ich alles wie ihr, schlechte Bank, kein PG jedoch eine Niederlage mit der ich leben kann.
Man weiß einfach woran es lag und kann es beheben – daran arbeiten.

Jungs, ich hoffe ihr seid nicht böse mit mir … Knicks spielen ja grad gut und haben so die Chance, Boston zu besiegen.

Vielleicht ….

Februar 1st, 2012 by Robert

OH MEIN GOTT DIE KNICKS HABEN GEWONNEN.

Bevor wir jetzt schon Tickets zur Championship Parade buchen …. ja ich bin glücklich und ja, man sah vieles Positives …. dennoch bleiben die Knicks die typische “ja, sie ist ultra heiß mit einer gewissen Portion schmutzig sein, sieh dich aber dennoch vor” – Freundin.
Die Knicks schaffen es immer wieder, die Beziehung durch eine ungemein effektive Aktion wieder zu kitten. Denn man kann sich schon wieder reinreden, nach diesem Sieg, welchen ich auch gern das Vielleicht-Spiel nenne.

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Tradevorschlag: Ein Krisenmanager

Januar 31st, 2012 by Robert

Beweis Nummer Zwei, dass mein Leben unter Umständen einer gewissen Erbärmlichkeit zum Opfer gefallen ist: Die Knicks halten meine Synapsen seit ca. zwei Wochen als Geisel … und wir reden hier nicht von “oh ich bin ein netter Geiselnehmer und bestelle Pizza für alle”.
Denn wenn dein Team nach etlichen Jahren des Umbaus, Neuanfangs, Höhen und Tiefen zwar in eine vielversprechende Saison geht, aber von Partie zu Partie immer mehr zur Meg Griffin der NBA wird, dann kann man sich schon mal fühlen, als wäre man vom Basketballgott “Ge-Perkinsed” worden.

Die neuerlichen Ereignisse und Niederlagen in Serie lassen mich bis weilen verzweifelt vermuten, dass das nicht endende Drama und die Franchise New York Knickerbockers eine Sam & Ronnie-Beziehung pflegen.
Dazu gehört natürlich auch, dass die abgegebenen Spieler – nennen wir sie einfach Gallinari, Billups, Felton – zur Höchstform auflaufen, mit ihren Teams auf Playoffkurs wandeln und nun offiziell in der Vinny-Zone sind – ihr wisst schon, auf der einen Seite ist man egoistisch-traurig, dass sie nicht mehr in NY spielen, andererseits freut man sich, dass sie dem Zirkus entkommen sind.

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Knicks (84) – Rockets (97)

Januar 29th, 2012 by Robert

Eine weitere Niederlage – eine neue Erkenntnis. Als ich realisierte, wie sehr ich mich über Jeremy Lin Mitte des dritten Viertels freute, waren mir zwei Dinge sofort klar:

  1. Mein Leben scheint sehr erbärmlich zu sein.
  2. Das Talent in dieser Mannschaft ist schmerzlich dünn.

Gegen Miami verlor man aufgrund der reinen Star Power des Gegners, Houston unterlag man, weil die Tiefe der Bank der Rockets zu viel war. Was bleibt da noch, außer die Hoffnung auf Carmelo Anthony und Baron Davis …. dies scheint zumindest der Coaching Staff zu glauben, der bereits Mitte/Ende des dritten das Handtuch warf und teilweise mit einer Lineup aus Bibby/Shumpert/Douglas spielte. Diese Aufstellung war in keinster Weise konkurrenzfähig und legte die Schwächen in der Offense und Defense sofort frei.
Die Stretches ohne Amar’e Stoudemire auf dem Feld waren schlichtweg brutal – nicht dass es mit STAT in irgendeiner Weise besser aussah, man war jedoch zumindest im Spiel.

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